Diagnose: Hirntumor
Im Mai 2005
wurde bei mir ein Hirntumor erfolgreich operiert.

kurz nach der OP im
Krankenhaus
Mai 2007
Wenige Tage
vor meinem 44. Geburtstag wurde bei mir ein gutartiger
Hirntumor diagnostiziert.
Kann
man sofort
begreifen, was diese
Diagnose bedeutet? Ich denke nicht, man weiß nur, es ist eine
niederschmetternde Diagnose. Meine Empfindungen zu dieser
Feststellung möchte ich so
beschreiben:
Erstmals im Leben machte ich mir Gedanken über eine Zukunft,
die nicht planbar war. Was bedeutet diese
Diagnose? Wird der Tumor
gutartig sein, kann dieser komplett entfernt werden, wird die
Operation erfolgreich verlaufen, wie wird
die Nachsorge sein
und so
weiter....???? Wie geht es der Familie, kann ich sie durch
meine positive Einstellung motivieren? Wann werde ich wieder
Arbeiten gehen
können?
Diese Frage war meine Erste in der Vorbesprechung
beim
Neurochirurgen.
Lächeld antwortete der Arzt sehr
diplomatisch: "bald", und
er behielt recht.
Trotz mancher unangenehmen Einschränkungen nach der Operation, wie Verbrennungserscheinungen am ganzen Körper wegen Medikamentenunverträglichkeit,
ein
generalisierter (sehr großer)
epileptischer Anfall, welcher mich zum nochmaligen stationären
Aufenthalt verurteilte, sowie die
starke Augenparese haben mir nicht den Mut genommen,
weiter
an meiner Gesundung zu arbeiten.
Dank
der Fähigkeiten der Ärzte und Dank des
medizinischen Fortschritts darf ich mein Leben wieder gestalten.
Während
meiner Genesung wurde der Wunsch
kranken Menschen helfen zu wollen immer stärker. Jeder sollte
bedenken, das Leben ist vergänglich.
Niemand wird auch nur einen Cent von dieser Welt
mit in die Unendlichkeit nehmen können. Gerade deshalb sollte
das Leben
eines Jeden lebenswert gestaltet werden, auch für
kranke Menschen.
Mit Ihrer
Hilfe ist das möglich.
Ich versuche
mit einmalig gestalteten
Acrylbildern, welche eine unbeschreibliche positive Ausstrahlung
haben, meinen Wunsch zu verwirklichen.
Diese "besonderen"
Bilder beinhalten bekannte Zitate, die ich mit viel Liebe
male.
Mein ganzes Herz und meine Gedanken sind bei den kranken
Menschen, insbesondere bei Kindern.
Beim
Anschauen der Galerien werden Sie erkennen,
dass jedes Bild seinen eigenen Charakter hat. Da ich
keine gelernte Malerin bin, erfüllt
mich jedes Bild mit Stolz.
Wie
Sie wissen, liegt die Schönheit eines
Bildes bekanntlich immer im Auge des Betrachters.
Ich bitte Sie meine Hinweise auf
der Kontaktseite zu lesen, was die Farbwiedergabe der Bilder
betrifft.
Es
ist kaum zu glauben aber leider wahr!
Mein
Neffe, verstorben im Mai 2006 - Diagnose:
Hirntumor
Sein
Lächeln, seinen Humor, seine Stärke
und seinen sieben Jahre dauernden Kampf gegen diese Erkrankung
werde ich
niemals vergessen.
(Wahrscheinlich
war sein Tod das ausschlaggebende Moment für die Umsetzung
meines Wunsches.)
Sein Schicksal begann im Alter von 23 Jahren, in einer
Lebensphase, in der man seine Zukunft plant und seine
wunderschönen jungen Jahre genießen möchte.
Während seinem Jura-Studium wurde er mit der teuflischen
Diagnose
konfrontiert. Nein, er gab nicht auf und studierte nach der ersten
Operation und den Therapien weiter. Leider konnte man die Rezidive
nicht aufhalten und erst durch die Empfehlungen der Ärzte
beendete
er nach der zweiten Operation das Studium.
Es
ist mir ein ganz besonderes Bedürfnis Dich, liebe Anja, hier
zu
erwähnen. Du hast Steffen nach der Erkrankung nicht
verlassen, hast ihn bis zum bitteren Ende begleitet. Hast ihm Liebe,
Wärme, Zuwendung geschenkt, Ihn bis in den Tod mit Deiner
ganzen
Kraft begleitet. Diese 11 gemeinsamen Jahre sprechen für Dich
und
natürlich auch für Steffen. Du bist nicht
aus Mitleid
bei ihm geblieben sondern aus Liebe. Das die Liebe sehr stark ist,
beweist auch, wie liebevoll sein Grab durch Dich dargestellt
und
gepflegt wird.
Liebe
Anja, Du bist und bleibst für mich ein unbeschreiblich
positiver
Mensch, die es nicht sehr viele auf dieser Welt gibt.
Liebe
Website-Besucher, ich wünsche Ihnen
beste Gesundheit und wenn Sie krank sind, die besten Wünsche
für Ihre Genesung.
Ihre
Beate Drews